Schritt 1: Von der Idee zum Plan

1. Ein Ziel formulieren

Setzen Sie sich Ziele!

Sie möchten sich im sozialen Bereich engagieren - für andere Menschen oder (auch) für eigene Interessen? Sie möchten ein Projekt starten, das einer breiteren Zielgruppe nutzt? Sie denken bereits an einen bestimmten Bedarf? Formulieren Sie Ihr Ziel genau, bevor Sie starten.

Checkliste Zielformulierung:

Schreiben Sie spontan und in einfachen Worten auf, welchen Bedarf sie decken möchten. Formulieren Sie nun Ihr Ziel – so, wie Sie es möglichen Projekt- oder Netzwerk-Partnern vorstellen würden.
Beispiel: „In unserem Dorf fehlt seit Jahren ein Laden. Wer kein Auto hat, kann nicht einkaufen. Und irgendwie war unser alter Dorfladen ja auch ein Treffpunkt für Mütter und ältere Leute ...“ Beispiel: Ich möchte in unserem Dorf gemeinsam mit anderen einen Laden gründen, der Menschen, die nicht in die nächste Stadt fahren können/wollen, mit allem Wichtigen versorgt. Der Laden soll auch als sozialer Treffpunkt dienen und Rentnerinnen bzw. Rentnern einen Zuverdienst ermöglichen.
Beispiel: „In unserem Viertel wäre ein Wohnhaus eine Bereicherung, in dem Jung und Alt gemeinsam etwas auf die Beine stellen ...“ Beispiel: Ich möchte mit anderen ein Wohnprojekt gründen, in dem Menschen aller Generationen miteinander leben und einander im Alltag unterstützen. Es soll auch ein „Knotenpunkt“ in der weiteren Nachbarschaftsarbeit werden.
Beispiel: „In unserem Betrieb arbeiten viele Eltern. Toll wäre ein flexibles Betreuungsangebot für ihre Kinder …“ Beispiel: Wir wollen gemeinsam mit benachbarten Unternehmen ein Betreuungs-Netzwerk für Kinder von null bis zwölf Jahren schaffen. Wir wollen einen eigenen Kindergarten gründen und/oder mit Tagesmüttern zusammenarbeiten.

Jetzt sind Sie dran:

Schreiben Sie Ihre Idee auf: Formulieren Sie Ihr Ziel:
 
Zukunftsinitiative Sozialgenossenschaften


2. Mitstreiter gewinnen

Jetzt - unbedingt nötig:

Gewinnen Sie tatkräftige Mitstreiter. Sie brauchen mindestens drei
Gründungsmitglieder.

Fortlaufend - sehr empfehlenswert:

Bauen Sie ein Netzwerk auf und aus. Überlegen Sie, welche Kontakte nützlich für Ihre Sozialgenossenschaft sein könnten. Denken Sie an Ihre Stadt oder Gemeinde, an soziale Organisationen oder bestehende Netzwerke mit geeigneten Zielen.

Checkliste Mitmacher:

Wer könnte mitmachen? Tragen Sie mögliche Mitstreiter/innen ein und sprechen Sie diese an.

Name Firma, Organisation Kontaktdaten Bemerkung

Wer könnte unser Netzwerk verstärken? Tragen Sie mögliche Partner/innen ein und sprechen Sie sie an.

Name Firma, Organisation Kontaktdaten Bemerkung
 
Nützliche Infos und mögliche Ansprechpartner:
<


3. Einen Geschäftsplan erstellen

Warum Sie einen Plan haben sollten:

  • Der Geschäftsplan ist grundsätzlich keine zwingende Voraussetzung für die Eintragung ins Genossenschaftsregister, hat jedoch für Sie viele Vorteile:
  • Ein Geschäftsplan stellt sicher, dass Sie ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln.
  • Sie machen sich automatisch Gedanken über wichtige Themen wie Finanzierung, Wirtschaftlichkeit, Strategie, etc.
  • Es können dadurch mehr Kapitalgeber und potenzielle Gründungsmitglieder
    gewonnen werden.
  • Je ausgereifter der Geschäftsplan, desto schneller und konkreter können Sie in die Umsetzung gehen. Ein wichtiger Leitfaden also für die eigenen Handlungsschritte.

Checkliste Geschäftsplan:

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     

Erledigt

     
 
UNSER TIPP:

Eine professionelle Beratung zum Thema Geschäftsplan bieten die Prüfungsverbände
an, die auch später die Pflichtprüfung übernehmen.